Eidesstattliche Versicherung („Offenbarungseid“) Vermögensverzeichnis Schuldnerregister

Eidesstattliche Versicherung

Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens muß vom amtierenden (Alt-Geschäftsführer oder, nach einem Verkauf, der Neu-Geschäftsführer) eine Eidesstattliche Versicherung („Offenbarungseid“) abgegeben werden.

Anmerkung
Bei einer „fruchtlosen“ Pfändung (der Gerichtsvollzieher findet nichts Verwertbares) kann der die sofortige Abgabe einer eidesstattliche Versicherung vom verantwortlichen Geschäftsführer verlangen (mit allen folgenden bekannten Konsequenzen).

Hinweis
Sollte die Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung verweigert werden, kann ein Haftbefehl erlassen, die polizeiliche Vorführung und Erzwingungshaft angeordnet werden.

Die kompletten Daten des Vorganges werden im amtlichen Schuldnerverzeichnis und bei allen privaten Auskunfteien, Kreditschutzorganisationen, wie der SCHUFA etc. eingetragen.


© 2015, Joachim Rosseburg